Ratgeber · Veredelung im Detail

Gravur oder Druck? Veredelungsverfahren für Thermobecher im Vergleich

Vier Verfahren, ein Ziel: Ihr Logo oder Ihr Text auf dem Becher. Wir erklären, welches Verfahren zu welchem Material, Budget und Design passt.

  • Alle Verfahren in unserer eigenen Werkstatt in Ludwigsburg
  • Kostenlose Musterberatung vor der Entscheidung
  • Grafikbüro prüft Ihre Datei kostenlos
  • Kein Zwischenhändler

Gravur oder Druck – diese Frage stellt sich bei fast jeder Anfrage. Beide Wege führen zum selben Ziel, Ihr Logo oder Ihren Text dauerhaft auf dem Becher, unterscheiden sich aber deutlich in Optik, Haltbarkeit und Preis. Auf dieser Seite ordnen wir alle vier Verfahren ein, die wir in unserer Werkstatt in Ludwigsburg anbieten, damit Sie die richtige Wahl treffen, bevor Sie anfragen.

Die vier Verfahren im Überblick

Veredelung

Gravur oder Druck – welches Verfahren passt zu Ihrem Logo?

Beides geht auf fast jedem Modell, aber sie wirken völlig unterschiedlich. Ein Thermobecher mit Gravur ist zurückhaltend und langlebig, ein bedruckter Becher bringt Ihre Hausfarben aufs Material. Welches Verfahren Ihr Logo hochwertiger aussehen lässt, sagen wir Ihnen offen – auch dann, wenn das günstigere das bessere ist.

Lasergravur

Der Laser trägt die oberste Schicht ab und legt das Material darunter frei. Das Logo hat also keine eigene Farbe, sondern zeigt den Edelstahl – je nach Untergrund hellgrau, silbern oder dunkel.

Farben
einfarbig
Fläche
je Modell 50 × 120 mm bis 232 × 80 mm rundum
Haltbarkeit
so lange wie der Becher

Gut für: Wortmarken und Logos mit klaren Konturen

Tampondruck

Farbe wird direkt auf den Becher übertragen, so werden auch leicht gewölbte Flächen sauber bedruckt. Das Verfahren der Wahl, wenn das Logo klein bleibt, aber farbig sein muss.

Farben
bis vier
Fläche
etwa 30 × 70 mm
Haltbarkeit
sehr gut, Handwäsche empfohlen

Gut für: Kleine, mehrfarbige Logos

Siebdruck

Größere Flächen werden deckend bedruckt, die Farbe wird nach PANTONE, HKS oder RAL angemischt. Der Klassiker, wenn die Hausfarbe exakt getroffen werden soll.

Farben
meist eine, weitere auf Anfrage
Fläche
bis etwa 170 × 110 mm
Haltbarkeit
sehr gut, Handwäsche empfohlen

Gut für: Einfarbige Logos in exakter Hausfarbe

Digitaldruck rundum

Der Korpus wird rundum vollfarbig bedruckt. Verläufe, Fotos und feine Details sind möglich – die größte Werbefläche, die wir anbieten können.

Farben
Vollfarbe
Fläche
bis 233 × 145 mm, 360° umlaufend
Haltbarkeit
gut, Handwäsche empfohlen

Gut für: Aufwendige Motive und Kampagnen

Was wir für Ihr Logo brauchen

Am liebsten eine Vektordatei: AI, EPS, PDF oder SVG. Haben Sie nur ein PNG oder JPG, schicken Sie es trotzdem – wir zeichnen Logos für die Gravur regelmäßig nach. Wer sein Logo bedrucken lassen möchte, bekommt vorab einen Hinweis, ob die Datei dafür genug Auflösung hat. Die Prüfung Ihrer Datei und der Entwurf auf dem Becher kosten nichts, auch wenn daraus keine Bestellung wird.

Verfahren im direkten Vergleich

VerfahrenAm besten fürFarbenHaltbarkeit
LasergravurWortmarken, Logos mit klaren Konturen, individuelle Nameneinfarbig (Materialfarbe)so lange wie der Becher
Tampondruckkleine, mehrfarbige Logos auf gewölbten Flächenbis viersehr gut, Handwäsche empfohlen
Siebdruckgrößere Flächen, exakte Hausfarben (Pantone/HKS/RAL)meist eine, weitere auf Anfragesehr gut, Handwäsche empfohlen
Digitaldruck rundumaufwendige Motive, Verläufe, Fotos, große FlächenVollfarbegut, Handwäsche empfohlen

Welches Material passt zu welchem Verfahren?

Auf blankem Edelstahl, wie beim Emsa Travel Mug Classic Edelstahl, wirkt eine Lasergravur besonders hochwertig, weil der Kontrast zwischen mattierter Gravur und poliertem Metall von selbst entsteht. Auf pulverbeschichteten oder farbigen Oberflächen – etwa den meisten Stanley- und Emsa-Modellen mit Soft-Touch-Sleeve – kommen sowohl Gravur als auch Druck infrage; hier entscheidet vor allem, ob das Logo einfarbig oder mehrfarbig ist.

Kosten und Mindestmengen im Vergleich

Alle vier Verfahren veredeln wir ab derselben Mindestmenge von 16 Stück. Zum Becherpreis kommen einmalige Rüstkosten für die Programmierung von Gravur oder Druckvorlage hinzu – unabhängig von der Stückzahl nur einmal je Bestellung. Bei Gravur entfällt jede Farbkalkulation, bei mehrfarbigem Digitaldruck steigt der Aufwand mit der Anzahl der Farben und der bedruckten Fläche.

Häufig gestellte Fragen

Was ist günstiger – Gravur oder Druck?

Das hängt von Stückzahl und Motiv ab. Gravur hat keine Farbkosten, dafür etwas längere Fertigungszeit pro Stück. Bei größeren Mengen und einfarbigen Logos ist Siebdruck oft wirtschaftlicher.

Welches Verfahren hält am längsten?

Die Gravur, da sie Material abträgt statt aufzutragen und dadurch nicht abblassen oder absplittern kann. Bedruckte Flächen halten bei Handwäsche ebenfalls viele Jahre.

Kann ich beide Verfahren auf einem Becher kombinieren?

In der Regel ja, zum Beispiel eine gravierte Wortmarke auf dem Deckel und ein bedrucktes Logo am Korpus. Sprechen Sie uns bei Ihrer Anfrage einfach darauf an.

Brauche ich eine Vektordatei?

Am liebsten ja (AI, EPS, PDF oder SVG), weil sich Logos daraus verlustfrei auf jede Größe skalieren lassen. Ein PNG oder JPG geht auch – wir zeichnen Logos bei Bedarf kostenlos nach.

Kann ich vorab ein Muster in beiden Verfahren sehen?

Ja, auf Wunsch bemustern wir Ihr Logo in den infrage kommenden Verfahren, damit Sie in Ruhe vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden.

Unsicher, welches Verfahren passt?

Schicken Sie uns Ihr Logo – wir empfehlen das passende Verfahren kostenlos.

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